Neue Gemeindeleitung

  • 26.3.2026

Das Presbyterium hat sich neu aufgestellt: Im Februar 2026 hat das Leitungsgremium der Gemeinde die Ämter neu besetzt. Auch einen neuen Vorsitzenden gibt es.

Zwei Jahre ist es her, dass im Februar 2024 das Presbyterium neu gewählt wurde. Die Ämter und Aufgaben hatten wir damals befristet auf zwei Jahre besetzt und vergeben. Im Großen und Ganzen konnten wir in diesen beiden Jahren so weiterarbeiten wie bisher.

Für die nächste Zeit sind allerdings einschneidende Änderungen zu erwarten, die eine Neuaufstellung des Presbyteriums nötig machten. Derzeitig haben wir auf dem Papier drei Pfarrstellen mit einem Stellenumfang von jeweils 75%. Eine Kollegin fällt aktuell bis auf Weiteres aus: Wir berichteten im letzten Gemeindebrief. Mitte nächsten Jahres ist im Pfarrdienst ein Eintritt in den Ruhestand zu erwarten. Spätestens zwei Jahre danach gibt es einen weiteren Abschied. Die frei werdenden Pfarrstellen werden nicht wiederbesetzt werden können: Es fehlt zum einen der Nachwuchs, zum anderen auch das Geld: Über die Entwicklung der Gemeindegliederzahlen, der sinkenden Finanzzuweisungen und der steigenden Kosten hatten wir auf der letzten Gemeindeversammlung berichtet.

Vor diesem Hintergrund wurde deutlich, dass die im Pfarrdienst verbleibenden Personen in Zukunft von möglichst vielen administrativen und organisatorischen Aufgaben entbunden werden müssen. Andererseits erfordert das Amt eines Presbyteriums-Vorsitzes auch so viel Zeit und Kraft, dass es kaum einem ehrenamtlichen Presbyteriumsmitglied neben Beruf, Familie und anderen Anforderungen in vollem Umfang zuzumuten ist.

Bereits Ende letzten Jahres begannen wir deshalb, im Presbyterium über neue Organisationsstrukturen zu diskutieren mit dem Ziel, das Amt des Vorsitzes zu entflechten und möglichst viele Aufgaben auf viele verschiedene Schultern zu verteilen.

So haben wir im Presbyterium jetzt neu das Amt einer Personalkirchmeisterin eingeführt und besetzt. Diese Presbyterin ist erste Ansprechperson für das beruflich mitarbeitende Personal, führt die regelmäßigen Mitarbeitendengespräche, koordiniert die Arbeitszeitkonten und Urlaubspläne, ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der Personalabteilung und dem Personal in allen arbeitsrechtlich relevanten Angelegenheiten und vieles mehr. Das Amt der Personalkirchmeisterin wurde im Februar erstmals besetzt mit Ingrid Bürgers, die selber berufliche Erfahrungen auf diesem Gebiet mitbringt. Als Stellvertreterinnen gewählt wurden Heike Lingnau und Helga Drzisga.

Die Rolle der Stellvertretungen war ein anderer wichtiger Punkt. Auch die Stellvertretungen sollen in Zukunft mit größerer Verantwortung in die Arbeit eingebunden werden: nicht erst im Falle einer nötigen Vertretung aktiv werden, sondern vielmehr gemeinsam mit den Vorsitzenden als „Team“ die Aufgaben absprechen und teilen.

Die weiteren „Kirchmeister-Teams“ wurden dann so besetzt: Finanzkirchmeister Ralf Drückes, Vertretung Helga Drzisga; Baukirchmeister Ralf Drückes, Vertretung Dr. Thomas Daube.

Vor dem Hintergrund dieser Entlastungen konnte dann der Vorsitz des Presbyteriums neu besetzt werden: Dr. Tobias Kroll wird nun die Verantwortung in der Gemeindeleitung übernehmen, unterstützt von Heike Lingnau als Stellvertreterin.

Auch der Vorsitz einiger gemeindlicher Fachausschüsse wurde neu geregelt: Nina Dietzel-Wallner bringt als Religionslehrerin die nötige Kompetenz zur Leitung des Ausschusses für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik mit. Heike Lingnau und Claudia Knothe-Warrelmann leiten seit einiger Zeit nun schon den Organisations-Ausschuss der Gemeinde. Der Diakonie-Ausschuss wird geleitet von Ingrid Bürgers, die hier auch für die Kooperation mit dem Netzwerk 55plus zuständig ist; Vertreterin ist Helga Drzisga.

Andere Arbeitsfelder müssen noch in den Blick genommen werden. Es zeichnen sich für die Bereiche Datenschutz und IT-Sicherheit ebenso neue Möglichkeiten ab wie  für eine neue Organisation der Öffentlichkeitsarbeit.

Was mich persönlich freut: mit wie viel Engagement, Freude, Ernsthaftigkeit und großer Verantwortung die neuen Ämter inzwischen ausgefüllt werden! Es macht Freude, in diesem Presbyterium mitarbeiten zu dürfen. Das vielleicht ist auch eine kleine Entschädigung für alle, die sich ehrenamtlich in so großem Maße in den Dienst für die Gemeinde einbringen. Ihnen allen gilt in jedem Fall mein, besser: unser aller Dank!

 

 

 

  • Dirk Sawatzki