Jordanien – Auf den Spuren Jesu

  • 17.11.2025
  • Dirk Sawatzki

Jordanien ist das andere Land der Bibel, in dem zahlreiche Episoden des Alten und Neuen Testaments verortet werden. Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis begibt sich deshalb auf Spurensuche auf einer 8-tägigen Rundreise vom 16. bis 23. September 2026.

 

Die Kosten betragen 2.740 EUR pro Person im Doppelzimmer inklusiv Halbpension und Flug ab und nach Düsseldorf, ein Einzelzimmer kostet zusätzlich 520 EUR. Die Leistungsübersicht sowie die Anmeldeunterlagen finden sich hier. Die Anmeldung ist nur über diese Webseite von kultour.ch möglich. Anmeldeschluss ist der 10. Mai! Die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze ist begrenzt.

 

Der Reiseverlauf

Der Evangelist Markus erzählt, Jesus habe die Dekapolis besucht (MK 7,31). Drei der Dekapolis-Städte werden wir besichtigen. In Amman, dem antiken Philadelphia, blicken wir vom Zitadellenhügel. Wir fahren weiter nach Umm Qais, wo wir bei den Ausgrabungen von Gadara auf den See Gennesaret und die Golanhöhen blicken. In Gerasa, der heutigen Stadt Dscharasch, wird im Neuen Testament eine seltsame Dämonenaustreibung lokalisiert (Mk 5,1–20).

Gerasa

Der Fluss Zarqa ist der biblische Grenzfluss Jabbok, an dem Jakob eine ganz eigene Grenzerfahrung machte (Gen 23,32–33). Nach einem kleinen Spaziergang am Fluss fahren wir weiter nach Al-Maghtas, der Taufstelle am Jordan. Wo einst der Prophet Elija wirkte (1Kön 17,5; 2Kön 2,1–18), wurde später Jesus von Johannes getauft (Mk 1,9–11).

Am Jabbok

Vom Berg Nebo aus blicken wir wie Mose auf das Tote Meer und das Jordantal (Dtn 34,1–4). Das Mosaik von Madaba aus dem 6. Jahrhundert zählt zu den ältesten kartographischen Darstellungen der biblischen Landschaft. Bei Hammamat Ma’in laden zum Abschluss des Tages heiße Quellen zum Baden ein.

Mosaik in Madaba

Auf der Festung Machärus hielt Herodes Antipas den Täufer Johannes gefangen und ließ ihn dort töten (Mt 14,3–9).

In der berühmten Felsenstadt Petra beziehen wir das Quartier für drei Nächte. Durch den Siq, die enge Eingangsschlucht, gelangen wir zunächst zum „Schatzhaus des Pharao“ mit seiner berühmten Fassade. Es besteht die Möglichkeit, zum Hohen Opferplatz auf den Jabal Attuf und zum Totentempel Ad-Deir hinaufzusteigen.

Petra, Blick vom Siq auf das „Schatzhaus des Pharao“

Bei einer Fahrt mit Geländewagen ins Wadi Rum beeindrucken die markanten und steilen Felsen inmitten rötlicher Sandwüste. Den letzten Tag lassen wir mit am Toten Meer mit Badegelegenheit ausklingen.

Im Wadi Rum